AGP Picks
View all

Bis zu 113% Preisunterschied zwischen den Krankenkassen und fast CHF 10'000.- Ersparnis für eine Familie möglich

Familie

Familie

Familie 2026

Familie 2026

In 2027 werden die Krankenkassenprämien im Durchschnitt um 5% erhöht, aber bei fast einem Viertel der Prämien wird der Anstieg mehr als 7% betragen.

LAUSANNE, VAUD, SWITZERLAND, October 27, 2026 /EINPresswire.com/ -- In 2027 werden die Krankenkassenprämien im Durchschnitt um 5% erhöht, aber bei fast einem Viertel der Prämien wird der Anstieg mehr als 7% betragen. Angesichts dieser Erhöhungen ist es wichtig, die Angebote zu vergleichen, denn die Preisunterschiede zwischen den Kassen können bei gleichem Profil bis zu 113% betragen. Eine fünfköpfige Familie könnte so fast CHF 10'000.- pro Jahr sparen.

Nach aufeinanderfolgenden Erhöhungen um 6.6% in 2023, 7.8% in 2024, 6.0% in 2025 und 4.4% in 2026 steigen die Krankenkassenprämien weiter an: im Durchschnitt um +5.0% in 2027. Hinter diesem Durchschnittswert verbergen sich jedoch erhebliche Unterschiede. Für viele Versicherte wird der Anstieg deutlich höher ausfallen: Bei 33% der Prämien wird die Erhöhung mehr als 6% betragen, bei 15% mehr als 8% und bei 7% mehr als 10%. Positive Überraschungen werden besonders selten sein: Nur 4 % der Prämien werden sinken - halb so viele wie in 2026.

In den extremsten Fällen können die Unterschiede spektakuläre Ausmasse annehmen: Je nach Region, Alter und Versicherungsmodell sinken manche Prämien um bis zu 26%, während andere um bis zu 31% steigen.

Preisunterschiede von bis zu 113% zwischen den Kassen bei gleichen Leistungen

Bei identischem Profil können die Tarifunterschiede zwischen den Krankenkassen spektakulär sein. Bei gleichem Alter, gleicher Region, gleicher Franchise und gleicher Unfalldeckung kann sich die Monatsprämie je nach gewähltem Versicherer und Tarifmodell mehr als verdoppeln. Im Kanton Uri zum Beispiel zahlt eine Person mit einer Franchise von CHF 2'500.- und Unfalldeckung zwischen CHF 282.- und CHF 600.- pro Monat, was einer Differenz von 113% entspricht.

Dieser Unterschied lässt sich vor allem durch die günstigeren Tarife der alternativen Modelle (Hausarzt, Telemedizin, HMO usw.) im Vergleich zum traditionellen Modell erklären. Doch selbst wenn man nur die traditionellen Modelle vergleicht, bleiben die Unterschiede erheblich: In demselben Beispiel schwankt die Monatsprämie zwischen CHF 336.- und CHF 600.-, was einer Differenz von 79% entspricht.

Diese Unterschiede zeigen, wie wichtig es ist, Krankenkassen und Krankenversicherungsmodelle zu vergleichen. Bei gleichen gesetzlichen Leistungen kann die Wahl des Anbieters eine Ersparnis von mehreren hundert oder sogar mehreren tausend Franken pro Jahr bedeuten, ohne dass man unbedingt seine Franchise ändern muss.

Familien: fast CHF 10'000.- an potenzieller Ersparnis, das entspricht einem Drittel des Gesundheitsbudgets

Um aufzuzeigen, wie sich die steigenden Krankenkassenprämien 2027 auf die Finanzen der Haushalte auswirken, hat bonus.ch die Situation einer fünfköpfigen Musterfamilie in drei Kantonen untersucht: Basel, Bern und Zürich.

In Basel müsste diese Familie bei rhenusana jährlich CHF 29'615.- für ihre Grundkrankenversicherung bezahlen, das sind CHF 1'218.- mehr als in 2026. Wenn sie sich jedoch für eine andere Krankenkasse und ein günstigeres Versicherungsmodell entscheiden würde, könnte sie ihre Kosten um CHF 9'887.- senken - das ist ein Drittel ihres jährlichen Krankheitsversicherungsbudgets.

In Bern belaufen sich die Kosten für die Grundkrankenversicherung dieser Musterfamilie bei Philos (Groupe Mutuel) in 2026 auf CHF 25'525.-, was einer Erhöhung um CHF 1'858.- entspricht. Durch einen Wechsel der Krankenversicherung und die Wahl eines billigeren Tarifs beträgt das Sparpotenzial CHF 6'967.-, was 27% der jährlichen Gesamtkosten entspricht.

Im Kanton Zürich müsste diese Familie für ihre Krankenversicherung bei Visana jährlich CHF 24'810.- bezahlen - das sind CHF 941.- mehr als in 2026. Wenn sie sich für eine andere Krankenkasse und ein günstigeres Versicherungsmodell entscheidet, könnte sie jedoch bis zu CHF 7'280.- pro Jahr sparen, das sind 29% ihrer ursprünglichen Rechnung.

Die Wahl der Franchise ist ebenfalls ein wirksames Mittel, um die Krankenkassenprämien zu senken. In den drei untersuchten Kantonen könnte die Familienmutter durch eine Erhöhung ihrer Franchise von CHF 300.- auf CHF 2'500.- fast CHF 1'540.- pro Jahr sparen. Eine solche Anpassung kann zu erheblichen Ersparnissen bei den Prämien führen, vorausgesetzt, man berücksichtigt dabei den eigenen medizinischen Bedarf und seine Fähigkeit, eventuelle Gesundheitskosten selbst zu tragen.

Abgesehen von der Franchise gibt es verschiedene Massnahmen, mit denen sich die Ausgaben für die Krankenversicherung senken lassen:

• Die Krankenkassen vergleichen und sich für einen günstigeren Versicherer entscheiden
• Ein alternatives Modell wählen (Hausarzt, Telemedizin, HMO usw.)
• Seine Franchise an seine persönliche Situation anpassen
• Den Anspruch auf kantonale Zuschüsse prüfen
• Von günstigen Zahlungsmodalitäten profitieren, falls Rabatte angeboten werden
• Seine Deckung während des Militärdienstes aussetzen, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind
• Die Zusatzversicherungen entsprechend den eigenen Bedürfnissen neu evaluieren
• Die Unfalldeckung streichen, wenn diese bereits vom Arbeitgeber übernommen wird

Um diese Analyse zu vervollständigen, hat bonus.ch das maximale jährliche Sparpotenzial in jedem Schweizer Kanton für einen Erwachsenen mit Unfalldeckung und einer Franchise von CHF 300.- berechnet. Die Simulation vergleicht die höchste mit der billigsten Prämie auf dem Markt. Die Ergebnisse zeigen besonders grosse Unterschiede auf: Je nach Kanton können die Ersparnisse bei identischen Leistungen in der Grundversicherung bis zu CHF 3'923.- pro Jahr betragen.

Der Erhalt der neuen Krankenkassenprämien ist ein idealer Zeitpunkt, um eine Bestandsaufnahme Ihrer Krankenversicherung vorzunehmen und Ihr Sparpotenzial zu ermitteln. Durch den Vergleich von Angeboten, die Anpassung der Franchise oder die Wahl eines günstigeren Modells stehen den Schweizer Versicherten verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um ihre Ausgaben zu senken.

Zugang zum Rapport:
https://www.bonus.ch/Pdf/2026/Krankenkassenpraemien.pdf

Zugang zur Rubrik Krankenkasse:
https://www.bonus.ch/zrMD2S4.aspx

Zugang zum Vergleich der Krankenkassenprämien:
https://www.bonus.ch/Pag/Krankenkassen/Praemienvergleich.aspx

Für weitere Informationen:

bonus.ch SA
Patrick Ducret
CEO
Place Chauderon 20B
1003 Lausanne
021.312.55.91
ducret(a)bonus.ch

Lausanne, den 27. Oktober 2026

Ducret Patrick
bonus.ch
+ +41 21 312 55 91
Visit us on social media:
LinkedIn
Facebook
YouTube
X

Krankenkassenvergleich

Legal Disclaimer:

EIN Presswire provides this news content "as is" without warranty of any kind. We do not accept any responsibility or liability for the accuracy, content, images, videos, licenses, completeness, legality, or reliability of the information contained in this article. If you have any complaints or copyright issues related to this article, kindly contact the author above.

Share this page:

Advanced Search Options

Search for:

Search scope:

Type:

Search in:

Date range:

The last

Sort by:

Sign up for:

News From Europe!

The daily local news briefing you can trust. Every day. Subscribe now.

By signing up, you agree to our Terms & Conditions.